Wohnen und Arbeiten. So wollen wir das machen.

 

Die im heidelbÜrger-Wohnkumpane-Projekt geplanten Atelier- bzw. Werkflächen sind von nachhaltiger Gestalt angelegt. Zum Zeitpunkt des Ersteinzuges bieten sie den Bewohner/innen den nötigen Raum ihr Arbeitsleben zu praktizieren und zu organisieren. Darüber hinaus können sie für zukünftige Wohnkumpane durch ihre flexible Anlage gleichwohl zu (kleiner) kombiniertem Wohn-und Arbeitsraum umgestaltet werden.


Die Kombination von Wohnen und Arbeiten – zwar auf getrennten Flächen, aber innerhalb eines Gebäudes oder auf einem Areal – wird seit langem in vielen gemeinschaftlichen Wohnprojekten umgesetzt. So dokumentiert das Wohnprojekte-Portal, ein Informationsangebot der Stiftung Trias, aktuell fast zweihundert realisierte und weitere geplante Wohnprojekte, in denen gewohnt und gearbeitet werden kann. Die Spannweite reicht von Wohnprojekten mit zusätzlichem Raumangebot für Dienstleistung oder Gewerbe, teils auch mit Arbeitsplätzen für „Externe“, die außerhalb des Wohnprojekts leben, bis hin zu Lebens- und Arbeitsprojekten, in denen nicht nur gemeinschaftlich gewohnt, sondern auch gemeinschaftlich gearbeitet wird.

Die Struktur der Arbeitswelt verändert sich. Die vorliegenden Planungen zum Wohnprojekt der heidelbÜrger spiegeln die Tendenz einer zunehmend engeren Verbindung von Wohnen und Arbeiten. Zukünftig werden Arbeitsplätze häufiger direkt in den Wohnbereichen gemeinschaftlicher Vorhaben angesiedelt sein. Hier bietet sich ein Ansatzpunkt, um die Wohnungstypologie für eine Nutzungsmischung innerhalb einzelner Wohneinheiten weiterzuentwickeln. Die heidelbÜrger-Pläne zeigen Lösungen mit flexibler Raumaufteilung oder mit veränderbaren Wohnungszuschnitten. Wohneinheiten können um einen Arbeitsbereich erweitert oder separate, nahe der Wohnung liegende und ihr zugeordnete Arbeitszimmer dazu gemietet werden.